Graffiti ist unsere Leidenschaft.

Was als Partner in der selben Graffiti-Crew begonnen hat, ist zu einer professionellen Ausrichtung gereift. Steter Begleiter und Katalisator in den vielen Jahren gemeinsamer Arbeit ist unsere Neugierde an Ästethik und Formvollendung sowie unser ungebremster Trieb sich immer wieder neu zu erfinden.
Wir sind die Organisatoren und Autor des einzigartigen Urban Art Projekts bzw. des Buches "4661m2 - Art in Prison" und beschäftigen uns seit der Initialisierung 2012 für die künstlerische Gestaltung in schweizer Gefängnissen.

Als Graffitikünstler und Kreativschaffende mit langjähriger Berufserfahrung in den Bereichen Urban Art, Grafik, Illustration und freier Kunst schaffen wir Raum, wo Wände Grenzen setzen. Unser approach ist es, mit unserer Kunst einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten und die Grenzen der visuellen Kommunikation zu erweitern.

Wir sind mzwei.

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Malik

Als kreativer Allrounder zeigt sich sein handwerkliches Können nebst der Malerei auch beim kreieren von Skulpturen und Objekten. Er liebt es, sich in verschiedenen Bereichen und mit unterschiedlichen Materialien auszutoben und diese kunstvoll miteinander zu verknüpfen.

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Claude

Als ausgebildeter Grafik-Designer hat sich Claude Luethi als Graffitikünstler, Illustrator und Grafiker einen Namen geschaffen und hat für ein vielfältiges Klientel bestehend aus Werbe- und Kommunikationsagenturen, Firmen und Institutionen sowie privaten Auftraggebern gearbeitet.

Wir bringen Farbe ins Schweizer Justizsystem.

Als Organisatoren und Autoren des einzigartigen des 2012 initiierten Urban Art Projekts 4661m2 - Art in Prison im Untersuchungsgefängnis Lenzburg bzw. des gleichnamigen Buches zum Projekt setzen wir uns sich seither intensiv mit der Gestaltung in schweizerischen Gefängnissen auseinander.

Die Neugestaltungen in den verschiedensten Bereichen der Gefängnisse mit einem derart künstlerischen Ansatz sind nicht nur in der Schweiz ein Novum, sondern stellen auch in Europa eine innovative Entwicklung dar. Die Integration von Farbe und künstlerischem Ausdruck in eine Umgebung, die traditionell von Belastung, Monotonie und grauen Wänden geprägt ist, bietet nicht nur visuelle Anreize, sondern auch eine Form der emotionalen Unterstützung. Kunst dient hier als Werkzeug zur sozialen Integration und persönlichen Entwicklung – selbst in einem so anspruchsvollen Umfeld wie dem Gefängnis.

4661m2 – Art in Prison

Zum Projekt

Über mzwei.

"Die Wandbilder widersetzen sich. (...) So zielt etwa eine Bezeichnung, wie die intensiv diskutierte Streetart letztlich an diesen Bildern vorbei, ist es hier doch gerade nicht der öffentliche Raum der Strasse, welcher künstlerisch besetzt wird, sondern vielmehr dessen radikales Gegenteil: ein Raum der Abschliessung und Absonderung. So kann man auch die Bilder auf diesen Wänden nur in Verkehrungen benennen, nicht als Kunst im öffentlichen Raum, sondern gerade umgekehrt als Öffnungen im künstlichen Raum."

Dr. Johannes Binotto
Autor, Kultur- und Medienwissenschaftler

"In fact 4661m2 plays with the definitions of internal and external space so well that it throws both into question. You may reassess the role of artists, particularly street artists, in the dialogue they bring to public space as we rush from one task to another, sometimes just keeping our heads above water."

Jaime Rojo & Steven Harrington
BrooklynStreetArt, über das Kunstprojekt 4661m2 - Art in Prison

"Die Arbeit von «mzwei» unterstreicht die Bedeutung von Kunst als Werkzeug für die soziale Integration und die persönliche Entwicklung – auch in einem so herausfordernden Umfeld wie dem Gefängnis. Dieses Engagement zeigt, wie durch kreativen Einsatz positive Veränderungen herbeigeführt werden können."

Nadine Lumme
Amtsleitung, Direktion der Justiz und des Innern Kanton Zürich